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(Spoiler: Es liegt nicht immer am Hund)

Spaziergänge mit deinem Hund sollen entspannend sein. Die Realität? Du wirst vom Hund durch die Nachbarschaft gezerrt, als wärst du der menschliche Anhänger eines lebendigen Zuges. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein. Die bessere Nachricht: Wir lösen das jetzt.

Hier kommen die 5 häufigsten Fehler bei der Leinenführigkeit – plus clevere, sofort umsetzbare Lösungen. Humor inklusive. Frustration ausgeschlossen.

1. Die Flexi-Leine aka Bungee-Seil für Hunde

Fehler:
Du nutzt eine Flexi-Leine in der Hoffnung, deinem Hund mehr Freiheit zu geben. Doch eigentlich machst du aus eurem Spaziergang ein Jojo-Spiel mit eingebautem Schleudertrauma.

Warum das problematisch ist:
Die Leine ist ständig auf Zug – das signalisiert dem Hund: „Ziehen ist normal!“ Und genau das macht er dann auch. Überraschung: Er lernt Leinenführigkeit nicht durch endlose Meter Freiheit.

Lösung:
Steig auf eine normale, 2-3 Meter lange Führleine um. Fixe Länge, klare Kommunikation. Du bestimmst das Tempo, nicht dein Vierbeiner mit eingebautem Turbomodus.

2. Keine klare Kommunikation

Fehler:
Du redest mit deinem Hund, als wärst du sein Mitbewohner. „Kommst du bitte mal? Nein? Okay… vielleicht später?“ – Sorry, aber das versteht kein Hund.

Warum das problematisch ist:
Unklare Signale verunsichern deinen Hund. Er weiß nicht, was du willst – also macht er einfach das, was ihm gerade Spaß macht: vorlaufen, schnüffeln, sprinten.

Lösung:
Kurze, klare Kommandos: „Langsam“, „Fuß“, „Stopp“. Und dann: Konsequenz. Kommunikation wie ein Navi – deutlich, präzise, unaufgeregt.

3. Du bist der Leinenbaum

Fehler:
Der Hund zieht – du bleibst stehen. Der Hund zieht weiter – du stehst immer noch da. Minutenlang. Spoiler: Dein Hund hat Ausdauer.

Warum das problematisch ist:
Stop and Go kann helfen – aber nur, wenn es richtig gemacht wird. Stehenbleiben allein bringt nichts, wenn du danach wieder blind weiterläufst.

Lösung:
Verändere die Richtung, arbeite mit Körpersprache. Werde spannend! Überrasch deinen Hund mit einem Richtungswechsel, einer Aufgabe – oder einer Runde rückwärts laufen. So bleibst du der Fokus, nicht der nächste Grashalm.

4. Leckerli-Orgie oder gar nichts

Fehler:
Entweder: Du stopfst deinen Hund mit Leckerlis voll wie ein All-you-can-eat-Buffet. Oder: Du belohnst gar nichts – „Der soll das einfach machen!“.

Warum das problematisch ist:
Beides führt zu Problemen. Entweder wird dein Hund zum Snackjunkie – oder verliert völlig die Motivation, bei dir zu bleiben.

Lösung:
Nutze Belohnung gezielt und dosiert. Und: Nicht nur Futter zählt! Aufmerksamkeit, Spiel, freundliches Lob – auch das ist Verstärkung. Sei kreativ. Und fair.

5. Du trainierst nur, wenn es kracht

Fehler:
Du übst Leinenführigkeit nur dann, wenn dein Hund wie ein Berserker zieht – also mitten im Chaos.

Warum das problematisch ist:
Lernen braucht Konzentration. Im Stress kann dein Hund nichts Neues lernen – genauso wenig wie du Mathe lernst, wenn dir jemand Pizza ins Gesicht wirft.

Lösung:
Trainiere in ruhiger Umgebung, ohne Ablenkung. Baue langsam Reize ein. Die Leine ist wie ein Musikinstrument – du musst üben, bevor du vor Publikum spielst.

Fazit: Leinenführigkeit beginnt mit dir

Dein Hund kann Leinenführigkeit lernen – aber du musst ihm den Weg zeigen. Nicht mit Gewalt. Nicht mit Dauerbelohnung. Sondern mit einem klaren Konzept, einer Prise Humor und einem Hauch Selbstreflexion.

Denn ganz ehrlich: Wenn dein Hund nicht weiß, was du willst – wie soll er es dann richtig machen?

Extra-Tipp für alle Neugierigen:
Wenn du’s richtig krachen lassen willst (natürlich im positiven Sinne): Unser exklusives Dog Mind Control-Onlineprogramm bringt Leinenführigkeit auf ein ganz neues Level – mit psychologisch fundierter Strategie und null Leckerli-Zwang. 🧠🐾

Jetzt reinschnuppern – aber bitte ohne Ziehen!